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§ 111 JN



JN § 111

  (1) Wenn dies im Interesse eines Minderjährigen oder sonst
Pflegebefohlenen gelegen erscheint, insbesondere wenn dadurch die
wirksame Handhabung des pflegschaftsgerichtlichen Schutzes
voraussichtlich gefördert wird, kann das zur Besorgung der
pflegschaftsgerichtlichen Geschäfte zuständige Gericht von Amts
wegen oder auf Antrag seine Zuständigkeit ganz oder zum Teil einem
anderen Gericht übertragen.
  (2) Die Ãœbertragung wird wirksam, wenn das andere Gericht die
Zuständigkeit oder die ihm übertragenen Geschäfte übernimmt. Im Falle
der Weigerung des anderen Gerichtes bedarf die Ãœbertragung zu ihrer
Wirksamkeit der Genehmigung des den beiden Gerichten zunächst
übergeordneten gemeinsamen höheren Gerichtes.

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